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Anlagensteuerung

mit TestMaster

Bei der Steuerung von Prüfanlagen im Entwicklungsbereich ist TestMaster auf Grund seiner Flexibilität ein unentbehrliches Werkzeug. mehr...

Überwachung eines Drehrohrofens mit Thermografie

APArDT:
Automatische Protokollierung von Alarmen für Drehrohröfen mit Thermografie

Aufgabenstellung

Der Einsatz von Drehrohröfen in der chemischen Produktion bringt bei Dauerbetrieb hohe Belastungen mit sich. Zur Prozessführung sowie zur vorbeugenden Überwachung der Anlagen ist die Kontrolle der Temperatur ein wertvolles Instrument.

Im vorliegenden Projekt bestand die Aufgabe von S.E.A. in der Schaffung einer Softwarelösung zur Überwachung eines Prozessofens mit Methoden der Bildverarbeitung. Dabei sollte der Ofen in mehreren vom Kunden definierbaren Zonen kontinuierlich auf Übertemperatur überwacht werden. Bei Überschreiten der Temperatur sollte ein entsprechender Alarm ausgegeben werden. Die sehr verschmutzte Industrieumgebung sowie die erforderliche Signalverbindung von ca. 200 m zwischen Kamera und PC stellten erhöhte Anforderungen an das System.

Kameraschutzgehäuse
Software zur Überwachung eines Drehrohrofens und Definition der ROIs zur Temperaturüberwachung

Lösung

Das komplette System besteht aus einer analogen Wärmebildkamera der Firma Flir Systems GmbH, einem Industrie-PC mit einer Frame-Grabberkarte von National Instruments sowie einer seriellen Verbindung zwischen Kamera und PC über eine Glasfaserverbindung. Die Flir-Kamera ist durch ein spezielles Gehäuse gegen die Verschmutzung geschützt. Das System ist so ausgelegt, dass vom Ofen in vorher definierten ROIs (Region of Interest) die Temperaturen berührungslos erfasst werden können.

Die von S.E.A. mit LabVIEW™ erstellte Software beinhaltet drei Funktionalitäten zur Temperaturüberwachung des Drehrohrofens. Bei Temperaturüberschreitung wird ein automatischer Alarm ausgelöst. Darüber hinaus wird für die permanente Überwachung ein Trendgraph erzeugt, der vorab Schlüsse auf eine zu erwartende Temperaturüberschreitung zulässt und eine Steuerung des Prozesses erlaubt. Eine History-Funktion erlaubt das Anzeigen der letzten 100 als normale Bilddateien abgelegten Bilder, um bei Störungen evtl. Rückschlüsse auf die Ursachen ziehen zu können.