Weitere Informationen zu powerFLUID
Umfangreichere Informationen zum powerFLUID-Projekt finden Sie u. a.
- im Tagungsband zur VIP 2009
- unter www.mstonline.de
Best Paper Award
für den Beitrag "Verteilte CompactRIO-Messsysteme im Projekt powerFLUID". beim VIP-Kongress in München. mehr...
cRIO Remote Server Toolkit

Das cRIO Remote Server Toolkit erlaubt die Fernkontrolle verteilter CompactRIO-Systeme und organisiert den Datentransfer automatisch oder auf Anfrage. mehr...
Zertifizierte LabVIEW-Entwicklung
S.E.A. erstellt als langjähriger National Instruments Alliance-Partner LabVIEW-Lösungen, die den hohen Anforderungen an moderne Messsysteme entsprechen. mehr...

PowerFLUID – Verteilte CompactRIOTM-Messsysteme
Das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt powerFLUID befasst sich mit der Entwicklung mechatronischer Technologien für energieautarke Wasserarmaturen. Versuche an Prototypen sollen zeigen, wie sich die Armaturen unter verschiedenen klimatischen Bedingungen und im Betrieb mit Wasser unterschiedlicher Qualität verhalten. Die mehrmonatigen Feldversuche werden von der Firma Grohe AG durchgeführt, die die Betriebsdaten der Prototypen an mehreren Standorten erfasst. Betriebsdaten sind beispielsweise Lade- oder Bedienzustand, Turbinensignale oder Umweltparameter wie Helligkeit, Wassertemperaturen und Druck der Zuläufe.
S.E.A. hat für die Grohe AG ein mobiles Datenloggersystem zur Erfassung dieser Signale entwickelt.
Hardware
Zentrale Hardware-Komponente ist ein Vier-Slot CompactRIO Chassis von National Instruments mit Echtzeitrechner und FPGA. Die Erfassung der Signale erfolgt mit CompactRIO I/O Modulen und entsprechenden Sensoren, die Datenübertragung über ein SEA cRIO-GSM Modul. Das System wurde in ein mobiles Rack integriert, das zum Betrieb lediglich den Anschluss an Netzversorgung, Wasser und die Armatur erfordert.
Software
Die Bedienung und Überwachung der einzelnen Stationen erfolgt über Webbrowser. Die Verbindung erfolgt über TCP/IP – entweder über einen lokal über Ethernet verbundenen Laptop oder über eine GSM-Verbindung. Die GSM-Verbindung ermöglicht die Überwachung der Loggerfunktion, die Übernahme der Messdaten und die Anpassung des Messverhaltens. Das Fernüberwachungssystem erfolgt über einen Datenserver, der mit dem Remote Server Toolkit ausgestattet ist.
Der powerFLUID Datenlogger erfüllt alle Anforderungen an Messsysteme im Feld mit Langzeitdatenerfassung. Basierend auf Produkten von S.E.A. wurde die Entwicklungsarbeit auf projektspezifische LabVIEW-Software und die Systemintegration der Datenlogger reduziert.
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